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Last Modified 17.09.2003
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s gibt einiges, auf der Insel, wo sich ein Besuch lohnt

Wer nicht nur Erholung, sondern auch was fürs Auge sucht, sollte sich mal genauer auf der Insel umsehen...

Hier eine kleine Auswahl in Alphabetischer Reihenfolge:
Ausgrabungen
Dünensee Wriakhörn
Fischerei- und Seezeichenhafen
Friedhof der Heimatlosen
Hünengräber
Leuchtturm
Mühle Nebel
Mühle Süddorf
Odde
Öömrang Ferjan
Öömrang Hüs
Quermarkenfeuer
St. Clemens Kirche
Vogelkoje


Ausgrabungen

Lage: Wenn Sie nördlich am Gehege der Rehe bei der Vogelkoje vorbei gehen, stoßen Sie auf einen Bohlenweg, der Sie zum Quermarkenfeuer bringt. Dieser führt ebenfalls an den Ausgrabungen vorbei.

Lage, siehe auch Karte


Ausgrabungen von Überresten der Häuser der "Ureinwohner" Amrums finden sich auf dem Weg vom Quermarkenfeuer zur Vogelkoje.
Es sind zwar nicht mehr als einige Steine zu sehen, jedoch sind es Zeugen vergangener Zeiten.
 

Dünensee Wriakhörn

Lage: Beim Badeland Wittdün bzw. Thalasso-Zentrum führt ein Bohlenweg direkt zum Dünensee.

Lage, siehe auch Karte


Der Dünensee befindet sich in den Wittdüner Dünen und ist ein, durch Versandung, entstandener natürlicher Süßwassersee. Er ist, genauso wie die Vogelkoje, ein wahres Vogelparadies. Hunderte von Vögeln Rasten und Nisten hier
 

Fischerei- und Seezeichenhafen

Lage: Nach dem Verlassen des Ortskernes von Wittdün führt eine Straße nach rechts ab, direkt zur Wattseite von Amrum. Dies ist der Weg zum Hafen.

Lage, siehe auch Karte


Der Fischerei- und Seezeichenhafen ist ein kleiner malerischer Hafen, an dem die Seezeichen vom Schifffahrtsamt Tönning renoviert werden. Außerdem liegen hier Schiffe, wie der Seenotrettungskreuzer "Eiswette", kleine Fischereikutter und Privatboote der Insulaner.
Seit Sommer 2003 werden Führungen durch den Seezeichenhafen angeboten.
 

Friedhof der Heimatlosen

Lage: Der Friedhof befindet sich genau gegenüber der Nebler Mühle, am südlichen Ortseingang. Direkt neben dem Sportplatz des Amrumer Fußballvereins.

Lage, siehe auch Karte


Auf dem Friedhof der Heimatlosen fanden Ertrunkene ohne Identität ihre letzte Ruhestätte. Auf dem Friedhof dominieren schlichte Kreuze mit dem Todesdaten der Ertrunkenen. Das Älteste Kreuz ist aus dem Jahre 1906
 

Hünengräber

Lage: Das größte Hünengrab und die größte Ansammlung von Hünengräbern ist in Steenodde, ca. 100 Meter nach dem Ortseingang auf der Linken Seite zu finden

Lage, siehe auch Karte


Hünengräber findet man über die gesamte Insel verteilt. Dies sind, auf den ersten Blick, unscheinbar wirkende Hügel in der Landschaft. Unter diesen Hügeln wurden die Verstorbenen Anführer der Hünen begraben.
 

Leuchtturm

Lage: Der Leuchtturm befindet etwa 500 m nach Ortsausgang von Wittdün auf der linken Seite und ist unübersehbar.

Lage, siehe auch Karte


Der Leuchtturm wurde 1875 in Betrieb genommen. Er ist 41,8 Meter hoch und somit der höchste Leuchtturm an der deutschen Nordseeküste. Dadurch, dass er auf einer Düne erbaut wurde, beträgt seine Höhe über NN etwa 63 Meter. Er ist außerdem der einigste Leuchtturm, der von Gästen bestiegen werden darf. Eine herrlicher Ausblich entschädigt für die mehr als 100 Stufen bis zur Aussichtsplattform.
 

Mühle Nebel

Lage: Die Mühle befindet sich direkt am südlichen Ortseingang von Nebel.

Lage, siehe auch Karte


Die Nebler Mühle wurde etwa 1771 erbaut und diente damals zur Gewinnung von Mehl. Heute ist es zu einem lebendigen Museum geworden. Im inneren findet man viele Informationen über die Amrumer Geschichte, sowie wechselnde Ausstellungen von Künstlern. Auch zur Technik der Mühle erfährt man sehr viel, da man die alten Apparaturen direkt besichtigen kann. Die Mühle ist übrigens die älteste und letzte funktionsfähige Getreidemühle in Nordfriesland
 

Mühle Süddorf

Lage: Die Mühle befindet sich direkt am nördlichen Ortsausgang von Süddorf. An ihr vorbei führt der Überland-Fahrradweg Richtung Nebel.

Lage, siehe auch Karte


Die Süddorfer Mühle stand ursprünglich auf Sylt und wurde im Jahre 1775 erbaut. Um die Jahrhundertwende wurde sie dann auf Amrum neu errichtet, wo sie jedoch nur relativ kurze Zeit in Gebrauch war. Danach wurde sie zu einem Wohnhaus umfunktioniert und wird auch heute noch bewohnt
 

Odde

Lage: Am einfachsten zu finden, wenn Sie der Hauptstraße durch Norddorf hindurch folgen und immer gerade aus fahren, bis es nicht mehr geht

Lage, siehe auch Karte


Die Odde ist die Nordspitze der Insel. Sie ist Rast- und Brutplatz für tausenden von Vögeln und daher als Naturschutzgebiet deklariert. Es gibt einen Naturkundlichen Weg, der zum erkunden einlädt. Es werden auch fachkundliche Führungen angeboten. Außerdem ist die Odde der Ausgangspunkt für eine Wattwanderung zur Nachbarinsel Föhr.
 

Öömrang Ferjan

Lage: Der Öömrang Ferjan bedindet sich im Gebäude des Dünenbades Norddorf. Dieses liegt direkt am Norddorfer Strandübergang. Folgen Sie einfach der Straße zum Strand und Sie können das Naturschutzzentrum auf der linken Seite nicht verfehlen.

Lage, siehe auch Karte


Öömrnag Ferjan bedeutet übersetzt Amrumer Verein. Dies ist ein Naturschutzverein, welcher sich um den Erhalt der Flora und Fauna der Insel kümmert. Er bietet unter anderem Vogelkundliche Führungen statt und Informiert in seinem Naturschutzentrum am Norddorfer Strandübergang über alle möglichen Tier- und Pflanzenarten, sowie über Umeltskandale. Sehr interessant sind auch die Aquarien mit Meeresbewohnern, die man sonst nicht lebendig zu Gesicht bekommt.
 

Öömrang Hüs

Lage: Sie finden das Öömrang Hüs im Waaswai 1 in Nebel. Diesen Weg finden Sie im Ortskern von Nebel. Folgen Sie einfach der innerortlichen Beschilderung

Lage, siehe auch Karte


Das Öömrang Hüs ist ein altes Friesenhaus, was in den Besitz der Gemeinde Nebel über gegangen ist. Seit einigen Jahren befindet sich im inneren ein Heimatkundemuseum. Hier wird gezeigt. wie man früher im rauen Norden lebte.
 

Quermarkenfeuer

Lage: Wenn Sie nördlich am Gehege der Rehe bei der Vogelkoje vorbei gehen, stoßen Sie auf einen Bohlenweg, der Sie zum Quermarkenfeuer bringt. Dieser führt ebenfalls an den Ausgrabungen vorbei.

Lage, siehe auch Karte


Das Quermarkenfeuer dient zur Navigation der Schifffahrt.
Daher hat es die dauerhaft (nicht blinkend) leuchtenden Farben Rot, Weiß und Grün.
 

St. Clemens Kirche

Lage: Die Kirche befindet sich genau im Ortskern von Nebel. Wenn Sie dem Überland-Radweg folgen, kommen Sie unweigerlich an ihr vorbei.

Lage, siehe auch Karte


Die St. Clemens Kirche in Nebel ist die älteste Kirche der Insel. Sie wurde vermutlich um 1200 erbaut. Die Kirche hat ihren Namen vom heiligen Sankt Clemens, der der Schutzpatron der Seefahrer war.
Beeindruckend ist vor allem der Friedhof mit den vielen "redenden" Grabsteinen. Diese werden so bezeichnet, da auf ihnen die bewegte Lebensgeschichte des Verstorbenen nachzulesen ist.

 

Vogelkoje

Lage: Die Vogelkoje liegt zwischen Nebel und Norddorf. Am besten folgen Sie dem Waldweg zwischen diesen beiden Orten, bis Sie auf eine Abzweigung mit der Beschilderung "Vogelkoke" stoßen. Biegen Sie links (von Nebel aus kommend) ab und folgen Sie dem Weg.

Lage, siehe auch Karte


Die Vogelkoje hat einen harmlosen Namen, für das was sie wirklich ist. Der Name klingt etwas nach Vogelparadies, was es heut zu Tage auch der Fall ist, jedoch diente sie damals zum Fangen von Enten, Gänsen und anderen Geflügelten Tieren.
Die Vogelkoje ist ein künstlich angelegter See, an dessen Enden lange Fangkörbe installiert sind. Die Zugvögel ließen sich zum ausruhen auf dem See nieder, was zu ihrem Verhängnis wurde. Die Käfige an den Ecken lockten mit leckerem Futter. Dadurch angelockt, rannten sie in ihr Verderben...